Agama-Dance-Company

Agama-Dance-Company

Die Kompanie besteht seit 2023. Gründer ist Kossi Sébastien Aholou-Wokawui, Choreograf und Tänzer und ist weltweit mit seinen Stücken unterwegs. Gemeinsam entwickelt er mit Franziska Faust Ideen und Inhalte für Produktionen. Franziska ist in der Company für die inhaltliche Recherche, für die Dramaturgie und die Vermittlung zuständig. Außerdem ist sie die Kulturmanagerin. Sie entwickelte das Stück „Wilder Wald“(https://k-scheune.de/wilder-wald/) mit Leila Bakthali für die Region. (Gefördert aus den Mitteln des Bundesverbands Soziokultur). Weitere Informationen sind auch unter dem Punkt „Team“ zu lesen.

Kossi ist Mitglied des Ensembles „Of curious nature“ und hat dort und über steptext danceproject selbst bereits mehrere Stücke choreographiert. Nach langjähriger Zusammenarbeit mit verschiedenen Choreografen aus aller Welt (Germaine Acogny, Helge Letonja, Tomas Bünger, Samir Calixto, Gregory Maqoma, Felix Landerer) haben diese seine Arbeitsweise stark beeinflusst. Er selbst bezeichnet seine Arbeit als „afrosomatisch“ –

AFRO-SOMATIK

Der Begriff „somatisch“ kommt aus der medizinischen Terminologie. Die Somatik, der körperliche Ausdruck und den Tanz physisch vom afrikanischen Tanz inspirieren zu lassen, ist gemeint. Dazu gehören zum Beispiel bestimmte Bewegungen der Wirbelsäule, der Hüfte, der Beine und anderer Körperteile. Er tanzt mit seinen Organen. Er interessiert sich auch für das Afro-Tanz-System, da es um die Beziehung zwischen Körper und Natur geht. Im Afro-Tanz gibt es viele Bewegungen, die von der Natur inspiriert sind, seien es Pflanzen, Tiere oder Elemente des täglichen Lebens (nach Germaine Acogny). Die Bewegungen der Afro-Somatik-Technik sind von Bildern aus der Natur inspiriert, von Pflanzen und dem Gang der Tiere. In seiner Arbeit forscht und interessiert er sich sehr für Experimente, die Dekonstruktion des schwarzen Tanzes, des sozialen Körpers und seiner Beziehung zu seiner Umwelt und insbesondere zur aktuellen Politik. Er arbeitet dafür mit den Parametern Zeit, Volumen und Raum, um seine Geschichten auf der Bühne zu konstruieren.

Die AGAMA-Dance-Company stellt sich aktuellen Themen und arbeitet nicht um Antworten oder Lösungen zu finden, sondern den Konflikt zu erspüren. Hinspüren und wahrnehmen, Gefühle empfinden und dasein lassen. Starke Bilder, Emotionen und die Konfrontation mit westlicher und afrikanischer Kultur prägen die Stücke, sowie unsere Beziehung zur Natur und zu uns selbst.