„Love is vibrations going through your body coming unexpectedly and strongly“
Tanz: Rosalie Deberding und Paul Jasper Bünger ,
Choreografie: Kossi S. Aholou-Wokawui, Dramaturgie: Franziska Faust
Ein Tanzstück für junges Publikum:
Nach seiner letzten künstlerischen Arbeit mit dem Titel Ritual, wird sich das Team der Agama-Dance-Company im August und September an einem künstlerischen Duo „Vibration“ mit der Tänzerin Rosalie Deberding und dem Tänzer Paul Bünger arbeiten. Das neue Stück „Vibration“ wird sich mit dem Thema zwischen weiblich und männlich beschäftigen. Bis heute gibt es immer noch Frauen, die auf unterschiedliche Weise von männlichen Geschlechtern vergewaltigt werden, oder andere Formen der Gewalt erfahren. Mit dem Wort Vibration werden Kossi und die TänzerInnen gemeinsam einen körperlichen Dialog entwickeln, der uns dazu bringt, die Ursachen von Gewalt oder die Vibration zwischen zwei Körpern zu betrachten. Mit dieser künstlerischen Arbeit, die mit zwei verschiedenen Körpern und zwei verschiedenen Geschlechtern arbeitet, werden wir Geschichten erzählen, die uns erlauben, das Schweigen zu brechen, das viele Frauen und Männer zerstört oder traumatisiert.
Vibrations
Das Thema Vibrationen ist in unserem Körper ständig präsent, es pulsiert, unser Herz, Gase, Flüssigkeiten rauschen durch uns hindurch. Bewegt sein und bewegt werden ist ein ständiges Wechselspiel. Was löst jemand in mir aus, welcher „Vibe“ geht von einem aus und zum Anderen hin, damit möchte sich diese Performance beschäftigen.
Was macht die Energie des Anderen mit mir?
„Bad Vibes“ „Good Vibes“
Warum verharren wir in ungesunden Mustern und Beziehungen? Wie fühlen sich „schlechte vibrations“ in meinem Körper.
Was macht es mit dem weiblichen Körper, wenn er missbraucht wird? Was macht es rein physisch, wenn der Körper „dicht“ macht?
Die Zahl von Mord und Totschlag, Sexualdelikten, Körperverletzungen oder Stalking ist in (Ex-) Paarbeziehungen im Jahr 2019 auf hohem Niveau geblieben. Die neuen Zahlen der Kriminalstatistischen Auswertung Partnerschaftsgewalt des Bundeskriminalamtes (BKA) zeigen insgesamt sogar einen leichten Anstieg. 2019 wurden 141.792 Opfer von Partnerschaftsgewalt in den definierten Kategorien polizeilich erfasst, knapp ein Prozent mehr als im Jahr zuvor. Zu 81 Prozent waren Frauen betroffen und zu 19 Prozent Männer. Die Hälfte der Opfer lebte zum Tatzeitpunkt mit dem Täter oder der Täterin in einem Haushalt (50,5 Prozent).
Die detaillierte BKA-Auswertung wurde zum fünften Mal in Folge erstellt und gibt Einblick, in welchem Umfang und mit welchen Ausprägungen Gewalt in Paarbeziehungen bei der Polizei bekannt wird, welche Delikte passieren und in welcher Beziehung Täterinnen beziehungsweise Täter und Opfer stehen. Bundesfrauenministerin Franziska Giffey und der Präsident des Bundeskriminalamtes Holger Münch haben die Ergebnisse für 2019 am 10. November vorgestellt.
gefördert von: Stiftung NDS und die Stadt Syke









